Aktuelles


Gutshaus Rogäsen

Nach ca. eineinhalbjähriger Sanierung der historischen Außenfassade des Gutshauses Rogäsen wird nun der von uns gefertigte Sandsteinbalkon als krönender Abschluss über dem Haupteingang erneuert. Es folgen nun noch Putz- und Stuckarbeiten im Bereich des Eingangs - dann ist die Fassade komplett.

Unsere Freude ist groß darüber, dass die Bauherren bald wieder Gäste in ihrem wunderschönen Gutshaus empfangen können.

Das Gutshaus Rogäsen ist ein schlossähnliches Herrenhaus im Dorf Rogäsen im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg. Es wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jh. im Stil des frühen Klassizismus gebaut - direkt auf die Grundmauern des einstigen Ritterguts. Das Anwesen kann Unmengen von Geschichten erzählen. Nachdem es Anfang des 19. Jh. von napoleonischen Truppen in Brand gesteckt und danach wieder aufgebaut worden war, wechselte es 1848 die Besitzer.

Nach 1945 wurden diese enteignet und das Haus zunächst als Kommandantur und Flüchtlingsheim, später dann als Schule und Kindergarten, genutzt.

Wir finden, dass das Gutshaus ein tolles Ambiente für Veranstaltungen und zum Entspannen bei wunderbaren Gastgebern hat und wünschen allen Besuchern eine schöne Zeit an diesem ganz besonderen Ort.

www.schloss-rogaesen.eatbu.com



Wasserburg Egeln

In einer Urkunde von Kaiser Otto I. und Markgraf Gero aus dem Jahr 941 wird ein neues Kastell in der Ortschaft Egeln erwähnt, die Wasserburg. Diese diente dem Schutz der Furt durch den Bodefluss, vor dem die Heerstraßen aus Erfurt, Quedlinburg und Goslar zusammentrafen und zu einer Straße vereinigt nach Magdeburg weiterführten - damals die erste Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.

Die Wasserburg von Egeln hat seitdem viele Jahrhunderte überstanden, zuletzt auch die Zeit der DDR, in der einem solchen Gebäude typischerweise der Verfall und das Zuschütten des Burggrabens mit Schutt drohten.

Die Zeiten für den Erhalt geschichtsgrätiger Gebäude wie der Wasserburg sind nun besser und die Restauration/Weiternutzung wird von vielen Menschen unterstützt.

Unsere Maurer sanieren zur Zeit das mittelalterliche Mauerwerk des ehemaligen Pferdestalls, bringen neuen Fußboden ein und bereiten die historische Bausubstanz auf eine neue Nutzung als Kultur- und Freilichtbühne vor.

Vielen dank für dieses schöne Projekt!



Park Sanssouci Potsdam

Dieser Obelisk steht am Portal des östlichen Endes der Potsdamer Parkanlage Sanssouci.

 

Wir fertigten hier eine genaue Maßnahmenkartierung an um festlegen zu können, welche Steine ausgetauscht, restauriert oder konserviert werden sollten. Danach begannen wir mit der Reinigung.

Nach aufwendigen Einrüstarbeiten (statisch sehr kompliziert), Verkehrssicherungs- und Baustellenmaßnahmen haben wir mit den eigentlichen Natursteinarbeiten begonnen.

Die schmückenden Hieroglyphen stammen entweder von Johann Michael Hoppenhaupt oder dessen jüngerem Bruder Johann Christian. Da die Übersetzung von Hieroglyphen im 18. Jahrhundert noch nicht möglich war, beinhalten die ägyptisierenden Schriftzeichen keinen Text, sondern sind freie Fantasie des Künstlers.

 

Die altägyptische Kultur war in der Renaissance noch fast völlig unbekannt, allerdings findet man original ägyptische Tehen-Pfeiler (Obelisken) direkt in Rom - weil die Römischen Kaiser diese nach der Unterwerfung Ägyptens in ihre Hauptstadt transportieren und dort aufstellen ließen. Obelisken haben über die Jahrhunderte viele Bedeutungen für sich eingenommen, u.a. galten sie als Strahlen zur Verbindung mit dem Himmel.

Ähnliche Obelisken gibt es überall auf der Welt, z.B. in Metropolen wie Paris, New York und Rom zu sehen.

http://www.spsg.de/schloesser-gaerten/objekt/park-sanssouci/



Geschichtsträchtiger Marstall /Schloss Ivenack

Der Marstall am Schloss Ivenack in Mecklenburg Vorpommern beherbergte einst den wertvollsten Besitz des Gutes, die in Ivenack gezüchteten Reitpferde.

 

Unsere Baustelle an diesem herrschaftlichen Reitstall geht in die finale Phase. Die Fassaden wurden von uns bereits fertiggestellt und sind nun abgerüstet.

Im Innenbereich arbeiten wir am Gewölbe (Ergänzungen von preußischen Kappendecken und dem kompletten Innenputz als Kalk- und Lehmputzarbeiten).

 

Auch das markante Aushängeschild wird von unseren Stuckateuren erneuert und wieder in neuem Glanz erscheinen: Die Pferdebüste des Prachthengstes Herodot. Das Pferd soll von Napoleon persönlich mit nach Paris genommen worden sein, wurde aber nach den Befreiungskriegen (1813 - 1815) wieder nach Ivenack zurückgebracht.



Mittelalterliche Funde in Groß Ammensleben

In der ehemaligen Klosterkirche zu Groß Ammensleben (heute Kath. Kirche St. Peter und Paul) gibt es große Baufortschritte.

Ein Teil der Gewölberippen und -kappen sowie Schlusssteine sind gereinigt und überarbeitet wurden.

Es wurden wunderschöne gotische Anläufersteine (in Frühmittelalterlicher Darstellung) in der Ursulakapelle freigelegt, die den Bauforschern so manches Rätsel aufgeben.

Und dann: eine große Überraschung! Bei der Bearbeitung der Außenwand in der Marienkapelle haben wir eine vermauerte Nische vorsichtig freigelegt und frühmittelalterliche Malschichten gefunden. Diese werden jetzt durch einen Restaurator untersucht und befundet.

Historische Funde und Details, die nicht nur für Fachleute interessant sind, lassen sich hier bestaunen.



Ballenstedt - Albrecht der Bär

Er war einer der bedeutendsten mitteldeutschen Fürsten seiner Zeit und gilt als Begründer der Mark Brandenburg und des Fürstentums Anhalt. Vor über 900 Jahren in Ballenstedt geboren, ist Albrecht der Bär ein berühmtes Gesicht dieser Stadt. Etwas versteckt im Ballenstedter Stadtpark findet man sein Denkmal aus Sandstein, was schon seit vielen Jahren lädiert ist.

 

Wir sind nun seit einigen Wochen dabei, die fehlenden Teile im Gesicht, an seinem ritterlichen Gewand und am Bein auszubessern bzw. wieder herzustellen.

Ein aus Ton gefertigtes Modell der Hand ist von unserem Bildhauermeister Jörg Lehmann erstellt worden und wird nun in Sandstein kopiert. Auch das fehlende Helmkreuz ist bereits fertiggestellt.

Albrecht hat nun wieder freie Sicht zum Schloss Ballenstedt, da die Stadt die zugewachsene Sichtachse wieder freigelegt hat.



Ditfurt

In kürze beginnen wir mit Sanierungsarbeiten an der St.-Bonifatius-Kirche in Ditfurt.

Wunderschön gelegen, mitten im kleinen Dorf, hoch über dem Tal der Bode ist die Kirche auf jeden Fall einen Besuch wert. Außerdem hat sie eine lange Geschichte, erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt wurde sie später in den folgenden Jahrhunderten immer wieder erneuert und umgebaut.



Krypta in Rohr

Die Wehrkirche ist das Wahrzeichen der Gemeinde Rohr in Thüringen und war bereits im 9. Jahrhundert Benedektinerkloster und im 10. Jahrhundert Kaiserpfalz. 

Der baulich unveränderte Teil der karolingischen Klosterkirche ist die Hallenkrypta. Michaeliskirche und Krypta sind auch in der heutigen Zeit Besuchermagneten - nicht nur für geschichtlich Interessierte. 

Wir waren für Restaurierungsarbeiten der Krypta zuständig und haben u.a. den Natursteinfußboden verlegt.

Weitere Informationen über dieses geschichtsträchtige Bauwerk findet man hier:

www.thueringen.info/kirchenburg-mit-hallenkrypta-rohr



Eine Villa in Halle wird restauriert

In Halle laufen zur Zeit umfassende Steinmetzarbeiten an dieser im Jahr 1914 fertiggestellten Villa. Sie dient heute als Verwaltungsgebäude der Kunsthochschule Burg Giebichenstein.

Zahlreiche Geschosssprünge, Erker, Giebel, Balkone und ein Aussichtsturm geben dem Gebäude eine malerische Wirkung. Anlehnungen an Renaissance, Spätgotik und Jugendstil finden sich überall wieder.

Aus Tuffstein haben wir neben der Fassadensanierung auch Massivteile neu gefertigt. Allem voran im Bereich der Fensterbänke und des Schmuckgiebels, da die verbauten Teile so beschädigt sind, dass sie nicht gehalten werden können.



Schätze in Sachsen-Anhalt

Spannende Arbeiten in der St. Peter und Paul Kirche in Groß Ammensleben bei Magdeburg.

Die Kirche (ursprünglich im 12. Jh. als Klosterkirche erbaut) wird für die nächsten Generationen erhalten und restauriert.

Wir befassen uns speziell mit der Restaurierung der Gewölberippen, Schlusssteinen und dem bildhauerischen Fertigen von Konsolsteinen für die Marienfiguren.

Außerdem werden die Maßwerkfenster, inkl. Farbfassungen mit sehr schönen Details bearbeitet, welche die bewegte Baugeschichte sichtbar erleben lassen.

Der Innenputz an Wand- und Gewölbeflächen wird mit mit Kalkmörtel erneuert und im Fußbodenbereich werden u.a. Verdunstungszonen geschaffen.

Weitere Informationen zur Geschichte finden Sie hier: https://geschichtstouren.de/.../gross-ammensleben-kath.../



März 2021

In Eicklingen bei Celle werden nach über einem Jahr Bauzeit die Amtsstuben im sogenannten Richterhaus fertiggestellt.

Nach umfassenden Sanierungen im Innen- und Außenbereich wird ein wunderschönes Denkmal wieder zum Leben erweckt, nachdem es jahrelang dem Verfall ausgesetzt war.

Eine Bereicherung für die gesamte Gemeinde, vor allem weil das Haus in diesem Jahr genau 200 Jahre alt ist. Hier sind einige Bilder vom Bauprozess.



Februar 2021

Hier ein paar Bilder von der Übungswoche unserer Lehrlingswerkstatt Stuck: Formentaube, Zugarbeiten mit Profilen, Winkel- und Gehrungsschnitte, Verbindungen - alles unter Anleitung unseres Stuckateurmeisters Siggi Hinze.

 

Mit Hilfe unseres Bildhauermeisters Jörg Lehmann wird freies Modelieren geübt.

 

Die frühmittelalterliche Krypta in Rohr wird langsam fertig, hier sieht man erste Bilder von den bearbeiteten Wandflächen. Der Fußboden aus Natursteinplatten muss noch gelegt werden.

St. Michael zu Rohr gilt als älteste Kirche Thüringens.

 

Außerdem beginnen wir mit den Arbeiten am Denkmal Albrecht des Bären in Ballenstedt. Ricko prüft, ob das Schwert passt.

 



Januar 2021

Heute gibt es erste Bilder von der Restaurierung des historischen Gipsestrichs der Burgkapelle Hohenwerfen in Österreich.

 

Fehlerhafte Reperaturstellen mit nicht fachgerechten zementgebundenen Mörteln und völlig zerklüftete und nicht mehr tragfähigen Bestandsflächen wurden sensibel zurückgearbeitet, der Unterbau wurde ertüchtigt bzw. erneuert und die Bearbeitungsflanken wurden vorbereitet. Der „neue“ Estrich aus Hochbrandgips (Hundisburger Baustoffmanufaktur) wurde am historischen Bestand durch mehrere Probeflächen in Zusammenarbeit mit Herrn Srocke (Fachberater der Hundisburger Baustoffmanufaktur) angepasst. Das Ergebniss der Flächen ist sehr gut und hat auch unsere Auftraggeber und die österreichischen Experten voll überzeugt. So konnte letzte Woche mit dem Einbringen des Estrichs und den Ergänzungen der Fehlstellen begonnen werden. Das Einbringen und das Mischen des Materials ist handwerklich sehr anspruchsvoll und verlangt den Handwerkern körperliche Fitness aber auch sehr genaues Arbeiten ab.

 

Hiermit bedanken wir uns recht herzlich bei den engagierten und tollen Burghandwerkern vor Ort. Eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten ist für solche Projekte absolut notwendig. Jetzt müssen wir noch etwa 3-4 Wochen warten, bis der Fußboden geschliffen werden kann und um die Restaurierung der Bestandsflächen fortzusetzen. Wir halten euch auf den Laufenden!


Rückblick 2020

Auf den letzten Metern in diesem Jahr wollen wir euch noch einen kleinen Rückblick mitgeben. Hier sind eine Auswahl von Arbeiten unserer Maler, Maurer, Stuckateure und Steinmetze zu sehen. Unter anderem am Schloß Obbach, Schloss Wernigerode, Romanische Stube Magdeburg und der Nikolaikirche Quedlinburg.


Friedvolle Weihnachten

Ein außergewöhnliches Jahr geht zu Ende und wir bedanken uns um so mehr für die

gute Zusammenarbeit und wünschen ein friedvolles Weihnachtsfest.

Mögen Sie gesund und mit viel neuer Kraft das Jahr 2021 begehen.


St.-Ambrosius-Kirche Magdeburg

Bei diesem prächtigen Bauwerk haben wir im Jahr 2020 den vierten Bauabschnitt erfolgreich abgeschlossen:

die St.-Ambrosius-Kirche in Magdeburg.


Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege 2020

Eine großartige Nachricht zum Ende dieses außergewöhnlichen Jahres!

 

Vielen herzlichen Dank für die Auszeichnung mit dem Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege!

 

Der Preis wurde uns für ein Projekt am Patrizierhaus in Goslar überreicht.

Dort haben wir eine Steinkemanate (ursprünglich aus dem Jahr 1250) saniert - ein frühmittelalterliches Wohnhaus mit vielen ursprünglichen Details, welche die Jahrhunderte teilweise gut überstanden haben.

Nun kann die Fassade wieder in voller Pracht bestaunt werden.

 

Unsere Aufgaben bestanden darin, die vorhandenen schadhaften Verputzungen abzunehmen bzw. Auszudünnen, natürlich unter größtmöglichem Erhalt der Bausubstanz. Außerdem ging es um die Freilegung der Farbfassungen (vor allem an den teilweise stark verzierten Fensterrahmungen und Wappendetails); Reparatur der historischen Ausfachungen; Mauerwerksaustausch an stark beschädigten Mauerwerksbereichen mit unterschiedlich historisch überlieferten Mörtelrezepturen; Fassadenverputz nach historisch überlieferten Bestandsputzresten; Steinkonservatorische Maßnahmen an teilweise stark verzierten Gewände- und Gesimsteilen und Wappen (in Zusammenarbeit mit dem Restauratorenkollegium Pröpper und Hähnel); Neuerstellung der Farbfassungen nach restauratorischen Befundsuntersuchungen.


Filmprojekt

Zur Zeit laufen Filmarbeiten in unserer Firma und wir sind gespannt auf das Ergebnis! 4 Teile á 45 Minuten werden  im Frühjahr im TV zu sehen sein. Im Auftrag des MDR begleitet ein Filmteam unsere Mitarbeiter nicht nur auf den Baustellen, sondern auch privat. Wir halten Sie auf dem Laufenden! 


Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege

Am 03.11.2020 findet die Preisverleihung des „Bundespreis für Handwerk und Denkmalpflege“ statt. Wir dürfen die Preise im Bereich Steinmetz/Steinbildhauer und Stuck- und Putzarbeiten entgegen nehmen. Vielen herzlichen Dank!

 

Weitere Informationen gibt es hier: https://www.denkmalschutz.de/denkmale-erleben/bundespreis-fuer-handwerk-in-der-denkmalpflege.html 


Teepavillion am Schweriner Schloss

Ein wunderschönes Projekt wurde nun abgeschlossen: die Erneuerung der vier Skulpturen am Treppenaufgang des Teepavillions.